Kai P.
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Heidenoldendorfer Str. im OT Heidenoldendorf braucht massive Verkehrsreduktion

Vorschlagstext
Heidenoldendorfer Str. im OT Heidenoldendorf braucht massive Verkehrsreduktion - auch für eine gute Rad- und FußgängerInnen-Infrastruktur und Annnahme dieser durch die BürgerInnen

Die Heidenoldendorfer Str. im Ortsteil Heidenoldendorf (also im Abschnitt zwischen der Ecke Klingenbergstr./Heidenoldendorfer Str. und der Ecke Bielefelder Str./Hiddeser Str./Heidenoldendorfer Str.) war einst eine Dorfstraße in der Leben herrschte, sich die Menschen begegneten. Eigentlich ist sie es immernoch, jedoch wurde sie jahrzehntelang dem motorisiertem Individualverkehr unterworfen - zu Lasten der BürgerInnen, sowohl dem Teil der BürgerInnen, der die Straße mit dem Rad oder zu fuß hätte mehr nutzen wollen oder/und sich einfach dort gerne im öffentlichen Raum hätte aufhalten wollen als auch dem Teil, der dort seit mehreren Generationen ansässig ist/wohnt.
Die Gleichung ist ganz einfach: schafft man Bedingungen, die den ohnehin -durch das geographische Leitbild der autogerechten Stadt- massiv bevorteilten motorisierten Individualverkehr noch mehr bevorteilen, ziehen sich die Menschen aus dem jeweiligen öffentlichen Raum/Mobilitätsraum zurück, und demzufolge nutzen sie ihn auch weniger mit dem Rad und als FußgängerInnen. Die massive Bevorteilung des motorisierten Individualverkehrs in der Heidenoldendorfer Str. ist aktueller Status Quo und er war es auch in den letzten Jahrzehnten. Nun hat sich die Stadt die eigene Vorgabe gegeben über die Route der Heidenoldendorfer Str die sg. VeloRoute West zu etablieren. Und wahrhaftig ist die Heidenoldendorfer Str. durch ihre eigentlich grüne Lage wie geschaffen dafür ein öffentlicher Raum zu sein, in dem sich nicht nur begegnet werden kann sondern in dem die Stadt und die BürgerInnen beweisen müssen/sollten, dass es eine KlimaRoute und nicht nur eine VeloRoute werden soll. Dafür braucht es aber mehr: es reicht nicht den Radweg etwas aufzuweiten, dass ist in 2022 nicht progressiv (zumal sich dort allen Ernstes Rad und FußgängerInnen eine SFläche teilen sollen), es braucht eine Entnahme einer Fahrspur für den motorisierten Individaulverkehr, es braucht im oben genannten Abschnitt eine unechte Einbahnstr., und eine damit frei werdene Spur für Rad/FußgängerInnen und die Menschen allg., damit in der Heidenoldendorfer Str. endlich das, was Politik und Stadt als Ambition haben sollten, nicht nur bei Worten bleibt sondern in die Tat umgesetzt werden kann: eine zukunftsfähige Infrastruktur für die Menschen und nicht gegen die Menschen.
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