Öffentlichkeitsbeteiligung
in der Stadt Detmold

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Umgestaltung Schlossplatz Detmold

Beschreibung

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept – ISEK – legt fest, dass der öffentliche Raum im Bereich des Schlossplatzes aufzuwerten und die Voraussetzungen zur Nutzung als Veranstaltungsfläche und Kulturbühne zu verbessern ist.
Bei der Umgestaltung des Schlossplatzes in Detmold sind das Wissen, die Erwartungen und auch die Hinweise der BürgerInnen ein wichtiger Schatz, den die am Wettbewerb beteiligen Planer nutzen sollen, um passgenaue Konzepte zu entwickeln.

Dazu sind Ihre Ideen gefragt! Die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung werden Teil der Wettbewerbsunterlagen.

1. Bürgerbeteiligung mit Leitfragen:
Im Rahmen der Entwicklung der Aufgabenstellung sind wir auf folgende Informationen angewiesen, die wir in Leitfragen übersetzt haben:

  • Welche Bedeutung hat der Schlossplatz aus meiner Sicht?
  • Warum gehe ich auf den Schlossplatz?
  • Was ist dort mein Lieblingsort?
  • Was stört mich am meisten?
  • Was soll unbedingt bleiben?
  • Was vermisse ich?

2. Bürgerbeteiligung mit Fotos
Dankbar sind wir auch für Fotos von Festen, Alltagssituationen und Stimmungen auf dem Schlossplatz.
Die Bilder können Sie gerne zusenden an Schlossplatz@detmold.de
Wichtig ist, dass Sie das Foto selbst gemacht haben. Mit der Weitergabe an uns räumen Sie uns das Recht zur weiteren Nutzung ein.

Rahmen

Der Schlossplatz in Detmold ist ein bedeutender und wertvoller Ort im Stadtgefüge, insbesondere die reiche (Garten-) Geschichte der 1,8 Hektar großen Parkanlage muss Grundlage und Wertmaßstab für die Entscheidung über die Rolle des Schlossplatzes im zukünftigen Stadtleben und die damit verbundenen Gestaltungsmaßnahmen sein. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept – ISEK – legt fest, dass der öffentliche Raum im Bereich des Schlossplatzes aufzuwerten und die Voraussetzungen zur Nutzung als Veranstaltungsfläche und Kulturbühne zu verbessern ist. Ferner wurde durch eine Aufwertung der Fuß- und Radwegeverbindungen im Umfeld die Vernetzung der Kultureinrichtungen bis zur Allee gefördert.

Warum ein Wettbewerb?

Für komplexe Aufgabenstellungen sind Wettbewerbe das optimale Instrument, geeignete Lösungen für diese Planungsaufgaben zu finden. Der fachliche Leistungsvergleich ermöglicht vor der Vergabe eines Auftrags, verschiedene Entwurfskonzepte hinsichtlich ihrer Gestaltung, ihrer städtebaulichen und grünordnerischen Dimensionen sowie ihrer Wirtschaftlichkeit zu bewerten. Der Bauherr kann die Wettbewerbsbeiträge miteinander vergleichen, auf ihre konzeptionelle Stichhaltigkeit prüfen, ökonomische Erfordernisse abschätzen, ökologische Verträglichkeit beurteilen und ästhetische Qualitäten erwägen. Die Beratung durch eine unabhängig urteilende Jury von Fachleuten sichert, dass ein Wettbewerb nicht nur eine beliebige, sondern die in jeder Hinsicht beste Lösung einer Planungsaufgabe erreicht. Der Wettbewerb wird auf 15 Teilnehmer beschränkt, damit eine realistische Auftragschance besteht.

Wie funktioniert der Wettbewerb?

Da die Teilnehmer ihre Leistungen mit der Perspektive einer späteren Beauftragung in der Regel ohne Vergütung erbringen, unterliegen Wettbewerbsverfahren ausgewogenen Regularien, die auf einigen wenigen Prinzipien basieren:

  • Gleichbehandlung aller Teilnehmer
  • klare und eindeutige Aufgabenstellung
  • angemessene Preisgelder
  • kompetentes Preisgericht
  • Auftragsversprechen und
  • Anonymität der Wettbewerbsbeiträge

Mit dem Wettbewerb sollen folgende Ziele – durchaus als visionäre Lösung - erreicht werden:

  • Stärkung/ Sicherung der historischen Identität des Schlossplatzes
  • Erzeugung einer stimmungsvollen Atmosphäre an der Stadthalle
  • Aufwertung der Verbindungen Marktplatz / Lange Straße mit Theaterplatz / Rosental
  • zukunftsfähige Entwicklung/ Neuordnung von Funktionen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes und der gewandelten Nutzungsanforderungen

Funktionsanforderungen

  • Hohe Aufenthaltsqualität an 365 Tagen
  • Infrastruktur für Veranstaltungen
  • Beleuchtung für Sicherheitsgefühl, Verkehrssicherungspflicht und Rauminszenierung
  • Nutzungsdruck regulieren
  • PKW-Stellplätze für Anlieger
  • Feuerwehrumfahrt
  • Müllstandorte

Alle Aspekte fließen in die Formulierung der Wettbewerbsaufgabe ein. Daraus entsteht ein Dokument, indem die o.g. Wettbewerbsziele näher konkretisiert, aber auch allgemeine Informationen zum Ort gegeben werden. Der Auslobungstext wird – neben den Verfahrensbedingungen des Wettbewerbs und der Definition der Wettbewerbsaufgabe – Aussagen zu den Zielsetzungen und Rahmenbedingungen treffen. Die Gliederung stellt sich wie folgt dar:

Planungsraum

  • Die Stadt Detmold
  • Schloss und Schlossplatz
  • Geschichte
  • Gartendenkmal
  • Umweltfaktoren
  • Planungsrecht
  • Eigentumsverhältnisse
  • Nutzungen
  • Planungsvorhaben

Wettbewerbsaufgabe

  • Allgemeine Wettbewerbsziele
  • Wettbewerbsgebiet, Elemente der Planung
  • Bürgerwünsche
  • Funktionale Aspekte
  • Kostenrahmen
  • Zeitschiene

Bürgerbeteiligungen

"Bürgerwünsche" - das sind die Ergebnisse dieses Beteiligungsverfahrens, das aus zwei Teilen besteht:

1. Bürgerbeteiligung mit Leitfragen

Bei der Umgestaltung des Schlossplatzes in Detmold sind das Wissen, die Erwartungen und auch die Hinweise der BürgerInnen ein wichtiger Schatz, den die am Wettbewerb beteiligen Planer nutzen sollen, um passgenaue Konzepte zu entwickeln.

Daher sind wir im Rahmen der Entwicklung der Aufgabenstellung auf folgende Informationen angewiesen, die wir in Leitfragen übersetzt haben.

  • Welche Bedeutung hat der Schlossplatz aus meiner Sicht?
  • Warum gehe ich auf den Schlossplatz?
  • Was ist dort mein Lieblingsort?
  • Was stört mich am meisten?
  • Was soll unbedingt bleiben?
  • Was vermisse ich?

2. Bürgerbeteiligung mit Fotos

Dankbar sind wir auch für Fotos von Festen, Alltagssituationen und Stimmungen auf dem Schlossplatz. Die Bilder können Sie gerne zusenden an Schlossplatz@detmold.de

Wichtig ist, dass Sie das Foto selbst gemacht haben. Mit der Weitergabe an uns räumen Sie uns das Recht zur weiteren Nutzung ein.